Co-Antik Blog – Hintergrundinformationen & News zu Teppichen aus aller Welt

Antike Teppiche – Begrifflichkeiten – Abwasch

von |Februar 25th, 2015|

Als Abwasch bezeichnet man entweder eine Abweichung oder eine Abschwächung einer Farbe im Verlauf. Dies wird meist durch zu geringes Material verursacht. Ebenso ist es möglich, dass unterschiedliche Materialarten einen Abwasch bewirken.

Antike Teppiche – Begrifflichkeiten – Abadeh

von |Februar 25th, 2015|

Abadeh ist eine west-iranische Oasenstadt an der Straße zwischen Isfahan und Shiraz. Abadeh Teppiche werden hauptsächlich in den drei Mustertypen Zel-i-Soltan (Bouquets), Keibathlou (Ghaschgai Typ) oder Moharamati (Streifendesign) in sehr guten Qualitäten geknüpft und dann in Isfahan, Shiraz und Teheran gehandelt. Der Flor ist meist mittelhoch und griffig. Die Knüpfung erfolgt mit dem persischen Knoten, […]

Antike Teppiche – Begrifflichkeiten – Eckzwickel

von |Februar 25th, 2015|

Als Eckzwickel wird bei Gebetsteppichen das Feld oberhalb der Mihrabnische bezeichnet. Außerdem gibt es bei Medaillonteppichen oft die Besonderheit, dass Viertelsegmente des Zentralmedaillons als Schmuck oder Eckzwickel erscheinen.

Antike Teppiche – Begrifflichkeiten – Bergama

von |Februar 25th, 2015|

Die türkische Kleinstadt Bergama liegt in West-Anatolien und gehört zur Provinz Izmir. Diese Stadt hat eine alte Tradition als Teppichknüpfgebiet: So stammt zum Beispiel der älteste bekannte Bergama-Teppich aus dem 15. Jahrhundert. Diesen kann man im Museum in Istanbul betrachten. Bei Bergama Teppichen stammt die hochwertige weiße Wolle meist aus eigener Zucht.

Antike Teppiche – Begrifflichkeiten – Belutschen

von |Februar 25th, 2015|

Dieses iranischsprachige Volk lebt in Afghanistan, Iran und Pakistan. In der pakistanischen Provinz Belutschistan lebt die Mehrheit der Belutschen. Die meisten Belutschen betreiben Viehzucht, oft als Nomaden. Die sesshaften unter ihnen betreiben dazu noch Ackerbau. In der Ornamentik ihrer Teppiche lässt sich viel Urwüchsiges wiederfinden. Diese Teppiche gelten ebenfalls als sehr hochwertig und wertvoll.

Antike Teppiche – Begrifflichkeiten – Boteh Botaly

von |Februar 25th, 2015|

Das Boteh-Muster gehört zu den beliebtesten Mustern auf Orientteppichen. Die florale Grundform lässt sich auf vielen verschiedenen Teppichen wiederfinden und variiert stark. Das geschwungene Mandelmotiv steht aufrecht und ist immer sofort an der umgebogenen Spitze erkennbar. Man kann es auch als abgebogenes Palmblatt oder -wipfelmotiv bezeichnen. Botaly bezeichnet hingegen tiergestaltige Ornamente.

Antike Teppiche – Begrifflichkeiten – Abschlüsse

von |Februar 25th, 2015|

Dies ist der Oberbegriff für verschiedene Elemente eines Teppichs. Beispielsweise werden die Seitenbefestigungen eines Teppichs, auch Schirasi genannt, unter diesen Begriff gefasst. Die Ober- und Unterkanten, die sogenannten „Strukturen“ zählen ebenso unter den Oberbegriff „Abschlüsse“.

Antike Teppiche – Begrifflichkeiten – Adlerschnabel

von |Februar 25th, 2015|

Eine Bordüre bezeichnet eine verzierte Kante oder ein Geweberand an einem Teppich. Spricht man von einer Adlerschnabel-Bordüre, so beschreibt dies eine Verzierung an der Kante oder dem Geweberand, die an einen Vogel erinnert. Der Vogel ist dabei entweder stark stilisiert, sehr vereinfacht dargestellt, oder aber extrem abstrakt. Man erkennt also nicht auf den ersten Blick […]

Antike Teppiche – Begrifflichkeiten – Amulettzeichen

von |Februar 25th, 2015|

Einem Amulett werden bestimmte magische Kräfte zugesprochen, wobei sie zugleich vor Schaden schützen sollen, wie auch dem Träger Glück bringen sollen. Nicht anders ist es bei Amulettzeichen auf Teppichen. Diese Motive sollen ebenfalls abwehrend gegen alles Negative wirken. Besonders bekannt sind vor allem das dreieckige Muska-Amulett, sowie das berühmte S-Symbol.

Antike Teppiche – Begrifflichkeiten – Bergama

von |Februar 25th, 2015|

Die türkische Kleinstadt Bergama liegt in West-Anatolien und gehört zur Provinz Izmir. Diese Stadt hat eine alte Tradition als Teppichknüpfgebiet: So stammt zum Beispiel der älteste bekannte Bergama-Teppich aus dem 15. Jahrhundert. Diesen kann man im Museum in Istanbul betrachten. Bei Bergama Teppichen stammt die hochwertige weiße Wolle meist aus eigener Zucht.