Co-Antik Blog – Hintergrundinformationen & News zu Teppichen aus aller Welt

Festonierung – Die nicht sichtbare Festonierung im Grundgewebe

von |März 18th, 2015|

Bei der Festonierung geht man Systematisch vor und arbeitet Knoten für Knoten, während beim Knopflochstich jeder zweite bis vierte Knoten eingestochen wird. Diese ist zwar aufwendiger aber sicherer da kein einzelnes Knötchen sich löst. Hierbei sollte man eine sehr feine Nadel verwenden, da wieder im Grundgewebe gearbeitet wird. Die Nadel wird entlang der Kettenfäden durchgeführt. […]

Antike Teppiche erhalten und aufbereiten

von |März 18th, 2015|

Jeder Sammler der einzigartige Teppiche findet, und diese eigenhändig zur Erhaltung behandelt, Verantwortet sich damit, sie auch Fachgerecht zu pflegen. Es gibt mehrere Faktoren die den Teppich angreifen können, wie starker Lichteinfall, Verschmutzung oder Insektenbefall. In den häufigsten Fällen sind die Teppiche Verschmutzt oder Beschädigt.

Arten der Textilkonservierung (bei Teppichen) beinhalten Vorgänge, wie Reinigung und Wäsche, […]

Querkanten antiker Teppiche aufarbeiten

von |März 18th, 2015|

Wenn sich die Kantenbefestigung löst, durch Abnutzung oder durch unstabile Fäden, sollten sie mit Baumwollfäden und der folgenden Technik wieder Hergestellt werden. Diese Technik nennt sich Knopflochstich und wird bei sich auflösenden Querkanten verwendet. Anfangs werden lose Knoten entfernt, dann setzt man die Nadel Unterhalb der letzten Knotenreihe an, wo mindestens ein Schussfaden liegen sollte, […]

Antike Teppiche – Begrifflichkeiten – Gashgai

von |Februar 25th, 2015|

Das Volk der Gashgai lebt als Nomadenstamm in Südpersien. Da sie hauptsächlich für sich selbst Teppiche knüpfen, versuchen viel Händler gebrauchte Teppiche direkt bei dem Nomadenstamm selbst zu erwerben. Anschließend werden sie aufwändig gereinigt und bei Bedarf auch restauriert. In der Ornamentik ihrer Teppiche lässt sich bis heute noch das kaukasische Mustergut wiederfinden.

Antike Teppiche – Begrifflichkeiten – Fond

von |Februar 25th, 2015|

Als Fond wird die Grundfläche des Teppichs bezeichnet. Auf ihr scheinen die einzelnen Ornamente zu liegen. Ebenso kann man der Fond auch als Hintergrund bezeichnet werden.

Antike Teppiche – Begrifflichkeiten – Flor

von |Februar 25th, 2015|

Als Flor bezeichnet man die Knoten, die zwischen Kette und Schuss eingeschlungen sind. Die hochstehenden Büschel, also die Enden der Knoten, bilden dabei die Teppichoberfläche. In der Tegel besteht der Flor aus Schafswolle. Teppiche mit hoher qualität können auf einen 1m² bis zu 2.3mio Knoten entahlten. Minderwertigere Teppiche haben oft nur bis zu 80.000 Knoten […]

Antike Teppiche – Begrifflichkeiten – Blattgabelmotiv

von |Februar 25th, 2015|

Wie der Name schon sagt, wird hiermit ein Motiv bezeichnet, das einer Blattgabel ähnelt. Mehr oder weniger abstrakt wird eine Ranke dargestellt, die sich in unterschiedlichen Verzweigungen verliert.

Antike Teppiche – Begrifflichkeiten – Bergama

von |Februar 25th, 2015|

Die türkische Kleinstadt Bergama liegt in West-Anatolien und gehört zur Provinz Izmir. Diese Stadt hat eine alte Tradition als Teppichknüpfgebiet: So stammt zum Beispiel der älteste bekannte Bergama-Teppich aus dem 15. Jahrhundert. Diesen kann man im Museum in Istanbul betrachten. Bei Bergama Teppichen stammt die hochwertige weiße Wolle meist aus eigener Zucht.

Der Geheimtipp – Afghanische Teppiche

von |Februar 25th, 2015|

Die Republik Afghanistan liegt in Südasien zwischen dem Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, der Volksrepublik China und Pakistan. Das Land ist von Gebirgsregionen durchzogen. Zu den Bodenschätzen der Gebirge gehören auch Schmucksteine wie Lapislazuli. Der Bergbau in Afghanistan bildet zunehmend eine Grundlage für den Handel mit dem Ausland. Seit Ende des 10. Jahrhunderts setzte sich der […]

Antike Teppiche – Die Datierung von antiken Teppichen

von |Februar 25th, 2015|

Bei der Datierung von Teppichen bedient man sich in der Regel an arabischen Ziffern, die von links nach rechts verzeichnet werden. Meist werden daneben die Zahlen noch einmal spiegelbildlich wiederholt, um eine ästhetische Dualität auszudrücken. Die Datierung erfolgt in arabischer Zeitrechnung, die mit der Hedjra beginnt, d.h. 622 n. Chr. Da das islamische Mondjahr 11 […]